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Hannes Heer: Biografie, Ausstellungen, Bibliografie, Filme, Theater, Vorträge, Interviews

Biografie

2portrait72dpiGeboren 1941 in Wissen/Sieg. Studium der Geschichte und Literatur in Bonn, Freiburg und Köln. 1968 Staatsexamen an der Universität Bonn. Wegen seiner Aktivität im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) keine Zulassung als Referendar zum Schuldienst. 1970 bis 1972 Aufbaustudium in Volkswirtschaft an der Universität Bonn. Arbeit als Rundfunkautor. Lehraufträge und Forschungsprojekte an der Universität Bremen. 1980 bis 1985 Dramaturg und Regisseur am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an den Städtischen Bühnen Köln. 1985 bis 1992 Dokumentarfilme für ARD und ZDF. 1993 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Leiter des Ausstellungsprojektes „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. 1997 Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille. 2004/2005 zusammen mit Petra Bopp und Peter Schmidt Ausstellung „Viermal Leben. Jüdisches Schicksal in Blankenese“ im Evangelischen Gemeindehaus Blankenese und in der Handelskammer Hamburg. 2006 zusammen mit Jürgen Kesting und Peter Schmidt Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden’ aus der Oper 1933 bis 1945“ in der Hamburgischen Staatsoper und der Hamburger Axel-Springer-Galerie. 2008 folgten Stationen in der Berliner Staatsoper Unter den Linden und dem dortigen Centrum Judaicum sowie in der Staatsoper Stuttgart und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg. 2009 wurde „Verstummte Stimmen” im Hessischen Staatstheater und dem Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt gezeigt. 2011 war die Ausstellung an der Semperoper Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden zu Gast. 2012 wurde sie im Rathaus und auf dem Festspielhügel in Bayreuth eröffnet wo sie bis heute als Dauerinstallation zu sehen ist. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte von Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegserinnerung. Lebt als Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher in Hamburg.

Zu den Fotos

  • Kommende Vorträge

    15. April 2015, 20 Uhr
    Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal H
    Der Skandal als vorlauter Bote.
    Nazi-Erbschaften am Beispiel der Debatten um die Sonntagsrede und Lebensbeichte von Martin Walser und Günter Grass

    23. April 2015, 19.30 Uhr
    Hamburg, Evangelische Akademie der Nordkirche, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54
    Vom Versagen der deutschen Eliten.
    Dietrich Bonhoeffers Analyse von Nationalsozialismus und Bürgertum