Interviews

Neues Deutschland, 11.05.2006

Warum ist das ein Skandal?

Hannes Heer über die Verleihung des Henri-Nannen-Preises an Joachim Fest

Spiegel Online, 15.08.2006

SS-Bekenntnis

Wie hat Grass damals zum Holocaust gestanden?

So viel Empörung ist selten im Feuilleton. Günter Grass’ SS-Bekenntnis versetzt das Land in helle Aufregung. Doch die entscheidenden Fragen würden nicht gestellt, Themen wie Antisemitismus und Holocaust umgangen, sagt der Historiker Hannes Heer im SPIEGEL-ONLINE-Interview.

Das Parlament, 11.09.2006

Die Aufklärungsverweigerer

Hitler hat Konjunktur – auf der Kinoleinwand, im Fernsehen, in Büchern und Zeitschriften. Maßgeblichen Anteil an diesem Aufschwung haben der Schreiber Joachim Fest und der Filmemacher Guido Knopp. Beide präsentieren allerdings nach Meinung des Historikers Hannes Heer ein reichlich verzerrtes Bild der Person und der Zeit – Joachim Fest wirft er sogar gezielte Fälschung der Geschichte vor.

Neues Deutschland, 9.3.2007

Austausch des Inventars im Haus der Geschichte

Nach dem ARD-Zweiteiler “Die Flucht” wird weiter diskutiert

LOTTA – antifaschistische Zeitung für NRW #28, Herbst 2007

Geschichtspolitische Wende

Interview mit Hannes Heer

Neues Deutschland, 26.01.2008, Sonderbeilage “Faschismus an der Macht”

… kein Einbrecher in der Nacht

Hannes Heer über den Wunschkandidaten Hitler und das bleibend Unbegreifliche

Bonner Generalanzeiger, 20.08.2008

Zeitgeschichte

Ohne Rebellion stirbt die Demokratie

Hannes Heer war der „Rudi Dutschke von Bonn“. Der einstige Studentenführer wollte ursprünglich Priester werden, doch die Entwicklung von Politik und Gesellschaft lenkte ihn auf einen anderen Weg

Hessisch-Niedersächsisch Allgemeine, 26.01.2009

Eisberge in der deutschen Seele

Historiker Hannes Heer über den Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit der NS-Zeit und den Folgen heute

Der angelaufene Film „Operation Walküre“ und der anstehende Holocaust-Gedenktag (27.Januar) lassen die Erinnerungen an Nazi-Zeit und den Zweiten Weltkrieg wach werden. Nach 1945 wurde darüber viel geschwiegen – mit Auswirkungen bis heute. Dazu fragten wir den Historiker und Ausstellungsmacher Hannes Heer.

Neue Südtiroler Tageszeitung, 16./17.10.2010

Weltmeister des Bösen

Der Historiker und Filmemacher Hannes Heer über die Leichen im Keller der eigenen Famile, die Folgen des Schweigens über die Nazi-Zeit und neue Wege der Geschichtsvermittlung.

konkret, 10/2011

Günter Grass als Historiker

Hannes Heer über die irrwitzige Entdeckung des Nobelpreisträgers, dass von 8 Millionen deutscher Kriegsgefangener 6 Millionen ermordert worden seien.

Hessisch-Niedersächsisch Allgemeine, 14./15.01.2012

Ein Teil unserer Geschichte

Hannes Heer über das gesellschaftliche Akzeptieren der Nazi-Verbrechen.

  • Kommende Vorträge

    15. April 2015, 20 Uhr
    Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal H
    Der Skandal als vorlauter Bote.
    Nazi-Erbschaften am Beispiel der Debatten um die Sonntagsrede und Lebensbeichte von Martin Walser und Günter Grass

    23. April 2015, 19.30 Uhr
    Hamburg, Evangelische Akademie der Nordkirche, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54
    Vom Versagen der deutschen Eliten.
    Dietrich Bonhoeffers Analyse von Nationalsozialismus und Bürgertum